Archiv für Oktober 2008

Jüdisches Mahnmal geschändet

Schöneiche Am gestrigen Donnerstag hielten ca. 150 Bürgerinnen und Bürger eine Mahnwache am jüdischen Mahnmal in Schöneiche ab. Trotz einer kurzen Mobilisierungszeit von nur einem Tag ist es erfreulich, dass so viele Menschen den Weg dorthin gefunden hatten, ihre Solidarität zeigten und Kerzen vor dem Mahnmal entzündeten. Dieses wurde am Tag zuvor massiv beschädigt. Die Täter_innen entwendeten den dort angebrachten Davidsstern sowie einzelne Buchstaben um eine Entfremdung des Textes zu provozieren (siehe Foto). Hierbei handelte es sich um eine eindeutig antisemitsche Tat, welche bereits die dritte Störung von Neonazis in Schöneiche innerhalb kürzester Zeit war. Die Möglichkeit, das der oder die Täter_innen es eventuell nur auf das Metall abgesehen hatten, wie von der Polizei kolportiert, lässt sich eindeutig ausschließen, da die „Beute“ äußerst gering sein dürfte.„Es ist nicht hinnehmbar, dass fast genau 70 Jahren nach der Reichspogromnacht jüdische Feste gestört und Denkmäler geschändet werden. Wir rufen alle Antifaschist_Innen und Demokrat_Innen auf, sich zu beteiligen und ein Zeichen gegen Antisemitismus und Nazis zu setzen.“ Hingewiesen ist an dieser Stelle auf die Demonstration der Antifaschistischen Initiative Moabit, am 9.November 2008 ab 14 Uhr am Mahnmal Levetzowstraße.

Teilweise entfernte Inschrift

Antifa Antisemitismus Berichte Rechtsextremismus

Kapitalismuskritik reloaded

Übernommen von der Website der Linksjugend [’solid] Berlin

Wir sind Zeugen der vermutlich größten Finanzkrise, die die Menschheit je erlebt hat. Und diese Krise hat inzwischen auch Deutschland erreicht. Auslöser waren faule Immobilienkredite in den USA. Die eigentliche Ursache aber ist im System selbst begründet: Seit 20 Jahren ist das internationale Finanzsystem dereguliert worden. Unvorstellbare Geldmengen wurden seitdem tagtäglich über den Globus gejagt, abgekoppelt von der Realwirtschaft, auf der Suche nach immer mehr Profit. Soll heißen: Spekulationsblasen entstanden in Wirtschaftsbereichen, in die massenhaft investiert wurde, für die aber kein entsprechender Gegenwert vorhanden war. Wenn diese Blasen jetzt platzten, kommt es zu monströsen Krisen, bei denen Unternehmen mit ihren Belegschaften in den Konkurs und ganze Volkswirtschaften in die Armut getrieben werden. Der Skandal besteht jetzt darin, dass für die Verluste, die steinreiche Banker und Spekulanten zu verantworten haben, die lohnabhängige Bevölkerung gerade stehen soll. Während die Sozial- und Bildungssysteme ausgetrocknet werden und sich die Regierung gegen jede noch so kleine Hartz-IV-Aufbesserung sperrt, sitzt das Geld locker, wenn es um Staatsgarantien und Risikoabschirmungen für den Casino-Kapitalismus geht.

Auf unserem alternativen Krisengipfel wollen wir uns über linke Antworten auf den Finanz-Crash und über grundsätzliche Alternativen und Lösungsstrategien austauschen. Geplant sind Inputs von linken Akteuren und Think Tanks, Foren zu Gegenstrategien und Plena zu weiteren Aktionsmöglichkeiten.

Der Gipfel findet am Sonntag, dem 2. November im Festraum Stressemannstraße 66 10963 Berlin ab 14.00 Uhr statt.

ausführlicherer Beitrag

Blog im Aufbau

Hallo Leute,

ihr wolltet zum neuen Blog der Linksjugend [’solid] Ortsgruppe Pankow? Dann seid ihr hier richtig.

Momentan befindet sich der Blog allerdings noch im Aufbau, weshalb alles noch ein wenig schlicht und unvollkommen ist.

mit freundlichen Grüßen

die Administratoren




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