Archiv für November 2008

6.12. – Nazi-Advent stoppen!

Naziaufmarsch verhindern, sabotieren, blockieren!
Neonazis aus Berlin mobilisieren bundesweit ihre Kader um am 6.12. in Berlin-Lichtenberg aufzuziehen!

Sowohl antifaschistische Gruppen als auch zivilgesellschaftliche Initiativen und Parteien rufen dazu auf, gegen diesen Aufmarsch der NPD, freien Kameradschaften und den JN zu protestieren und ihn zu verhindern!

Auch wir, die Linksjugend [’solid] Bezirksgruppe Pankow, rufen euch deshalb auf,

den Naziaufmarsch zu verhindern,
zu
sabotieren und zu blockieren,

damit Nazis nie wieder ihre Ziele erreichen! Damit Nazis ihre kranken Ideologien nicht unter die Menschen bringen können! Und damit Nazis erfahren, dass sie nicht gewollt sind!

Kommt alle am 6.12.2008 ab 10 Uhr zum S-Bahnhof Karlshorst.
Um ein Aufeinandertreffen mit den Rechten zu verhindern, ist es ratsam mit der Straßenbahn anzureisen und vor den Nazis da zu sein.

Am S-Bhf Karlshorst ist das „Kulturhaus“ (Treskowallee 112). Hier findet ab 9.00 Uhr eine Matinée unter dem Motto „Ein Kessel Buntes gegen braune Brühe“ statt. Hier könnt ihr euch aufwärmen und was trinken!

11.00 Uhr zum U-Bahnhof Tierpark (U5): Auch hier müssen die Nazis lang. Sie werden von der Straße Am Tierpark in die Sewanstraße abbiegen.

Am U-Bhf Tierpark (Am Tierpark 125/ Ecke Sewanstraße) ist ab 11.00 Uhr eine Kundgebung angemeldet! Außerdem steht am 6.12. die „KULTschule“ (Sewanstrasse 43) offen!

Mehr Aktionen: hier klicken

Antifa Linksjugend [solid] Rechtsextremismus Termine

1000 Menschen bei Antifa Demo in Pankow.


Über 1000 AntifaschistInnen sind am Samstag nachmittag (15.11.) unter dem Motto „Kein Kiez für Nazis. Wer wegschaut stimmt zu“ durch Berlin-Pankow gezogen. Aufgerufen hatte ein breites antifaschistisches Bündnis. Die kraftvolle Manifestation, die mit umfangreicher internationaler Beteiligung stattfand, war Bestandteil des „siempre antifascista“-Wochenende, in dessen Rahmen an die von Neonazis ermordeten Menschen in Europa erinnert wurde. Zum Aktionswochenende gehört auch ein zweitägiges Festival und eine Konferenz am Freitag im Haus der Demokratie und Menschenrechte, bei der VertreterInnen antifaschistischer Gruppen vorwiegend aus Osteuropa den rund 300 KonferenzteilnehmerInnen über die Situation in ihren Ländern berichteten.

Die Demonstration zog am Nachmittag vom Garbátyplatz im Pankower Zentrum in den Ortsteil Niederschönhausen. Auf dem Weg dorthin solidarisierten sich die TeilnehmerInnen mit alternativen Pankower Jugendeinrichtungen, wie dem Unabhängigen Jugendzentrum Pankow (JUP e.V.) und dem Kurt-Lade-Klub, die wegen ihres Engagements gegen Rechts im Fokus der Pankower Naziszene stehen und mehrfach angegriffen wurden. 70 Jahre nach den Pogromen gegen die jüdische Bevölkerung war es den AntifaschistInnen ebenso ein Anliegen, gegen den auch in der Gegenwart tief verwurzelten Antisemitismus Stellung zu beziehen. In Niederschönhausen verwiesen Redner auf den Charakter des Ortsteils als Aktions- und Rückzugsraum für gewaltbereitete Neonazis. Beendet wurde die Veranstaltung 18 Uhr am S-Bhf. Heinersdorf. Der rassistisch gefärbte Konflikt um die Moschee war hier ebenfalls ein Thema.

Michaela Trutschke vom Demobündnis erklärte im Anschluß: „Es ist ein erfreuliches Zeichen, dass sich so viele Menschen uns angeschlossen haben. Dennoch kann dies nur ein Bestandteil kontinuierlicher, antifaschistischer Arbeit sein, in dem sich Rechtskonservative wie Moscheegegner in Heinersdorf und Nazischläger aus Niederschönhausen noch viel zu sicher fühlen können.“

Die Polizei war am Samstag mit mehreren Hundertschaften des 2. Bereitschaftszuges im Einsatz. Bereits am Startpunkt nahm sie rund 20 AntifaschistInnen mit fadenscheiniger Begründung vorrübergehend fest. Zudem befanden sich die DemonstrantInnen über den gesamten Zeitraum in einem Wanderkessel der Polizei. Michaela Trutschke kritisiert die Polizei für ihre Strategie: „Menschen, die sich gegen Neonazis auflehnen werden kriminalisiert und schikaniert. Antifaschismus ist aber notwendig und nicht kriminell!“. Im Vorfeld der Demo griffen Neonazis anreisende TeilnehmerInnen an, unter anderem Am Steinberg in Weißensee und auf dem Hauptbahnhof.

Die Linksjugend [’solid] Pankow sowie weitere Linksjugend [’solid] Ortsgruppen aus Berlin hatten sich ebenfalls mit Fahnen und Transparenten an der Demonstration beteiligt.

Fotostrecke: http://de.indymedia.org/2008/11/232922.shtml
Demobericht: http://de.indymedia.org/2008/11/232887.shtml
RBB Abendschau: RBB

(Bildquelle: Björn Kietzmann, http://www.flickr.com/photos/kietzmann)

Start der Demo am GarbatyplatzEin breites Bündnis war präsentNicht zu übersehen! Das massive PolizeiaufgebotCall your local Antifa!

Antifa Berichte Linksjugend [solid] lokal Rechtsextremismus

Silvio Meier Demo – Aus Trauer wird Wut!

Aus Anlass des 16. Todestages von Silvio Meier, der 1992 in Berlin-Friedrichshain von Neonazis getötet wurde, findet am Samstag, 22. November 2008 um 15 Uhr eine Demonstration in Berlin statt. Wir erinnern an den ermordeten Hausbesetzer und Antifaschisten und wollen gleichzeitig der aktuellen Bedrohung durch Neonazis entgegentreten. Mehr Informationen unter www.silviomeier.de.vu

Kampf den Naziparteien, dem Rechtsrock und den “Autonomen” Nationalisten!

Samstag / 22. November / 15 Uhr / U-Bhf. Samariter Straße

Antifa Termine

Kein Kiez für Nazis! – Wer wegschaut stimmt zu!


Seit Anfang 2008 haben im Berliner Stadtteil Pankow die gezielten Übergriffe und Drohungen gegen Antifaschist_Innen massiv zugenommen. Vermeintliche Antifaschist_Innen werden gezielt abgefangen, und gejagt, ihre Namen mit Drohungen an Hauswände gesprüht, ihre Eltern per Telefon terrorisiert. Dies ist eine Entwicklung, die sich bereits seit letztem Jahr abzeichnet. Bereits seit Mitte 2007 kam es immer wieder zu gezielten Angriffen auf die Wohnungen von Antifaschist_Innen oder zur Veröffentlichung von rechter Propaganda, auf denen ihre Adressen veröffentlicht wurden. Dabei ist dies nur die Spitze dessen, was überhaupt an Übergriffen und Bedrohungen ans Tageslicht gerät. All diejenigen, die nicht den Vorteil genießen, Kontakt zu Menschen zu haben, die sich nach Übergriffen um sie kümmern und/oder solch einen Vorfall eventuell öffentlich machen, finden kaum Erwähnung. Dabei sind sie es, die am meisten unter der permanenten Präsenz der Faschisten in Pankow leiden müssen. … weiterlesen

Kommt zu der Demo am 15.11.2008 um 14 Uhr vor dem S+U Bahnhof Pankow!

Antifa Linksjugend [solid] lokal Termine

„Heldengedenken“ am 16.11.

Auch dieses Jahr treffen sich wieder RevisionistInnen auf dem Garnisionsfriedhof in Neukölln, um ihre gefallenen Deutschen zu bejammern.
Dagegen gibt es jährlich Proteste, nun wurde der „Hererostein“ an dem in gruseliger Regelmäßigkeit Gedenkkränze abgeworfen werden, untauglich gemacht. Auf dem ehemaligen Garnisonfriedhof in Berlin-Neukölln versammeln sich am Volkstrauertag alte und neue Nazis, Burschenschaftler und Bundeswehrsoldaten zum »Heldengedenken«.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Friedhof am Columbiadamm als Ruhestätte der Berliner Garnison gegründet, wo mittlerweile Reservisten, Traditionsvereine und ihre rechtsextremen Gäste mit der jährlichen Feier ein generationsübergreifendes »Heldengedenken« etabliert haben. Über 6000 Soldaten, die meisten aus den beiden Weltkriegen, liegen hier begraben.

Um diesem widerlichen Treiben ein Ende zu bereiten, beteiligt euch alle an den Gegenaktivitäten am 16.11. am Columbiadamm Treffpunkt 10:00 Uhr vorm Friedhof.

Keine Träne für Deutschland!
Deutsche TäterInnen sind keine Opfer!

www.antifa-neukoelln.de.vu

Antifa Rechtsextremismus Termine



Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: