Solidaritätserklärung der Linksjugend [’solid] Berlin und Die Linke.SDS Berlin zu den Betroffenen der Räumung der Liebig14:

Die Berliner Landesverbände des Studierendenverbandes Die Linke.SDS und der Linksjugend [’solid] solidarisieren sich mit dem von akuter Räumung bedrohten Wohn- und Kulturprojekt Liebig14 in Friedrichshain. Gerade in einer Stadt, in der die Mieten explosionsartig steigen, arme Menschen aus der Innenstadt verdrängt werden und in der für nichtkommerzielle Kultur zusehend weniger Platz ist, ist der Erhalt von linken Freiräumen wie der Liebig 14 von großer Bedeutung. Berlin braucht Orte, in denen Menschen selbstbestimmt und günstig Leben können und in denen Platz für linke Politik und Kultur ist. Es sind nicht zuletzt solche Freiräume und die Kultur, die sich um sie herum etabliert hat, die viele Studierende hierher gezogen haben.

Systematisch werden die in den Häuserkämpfen der 80er und frühen 90er Jahre durchgesetzten Freiräume beschnitten, ein ehemals besetztes Haus nach dem nächsten wird geräumt oder ist von Räumung bedroht. So werden Orte des Widerstandes geschliffen zugunsten einer Stadt, die sich nur noch dem Profitstreben privater Investoren beugt. Wir verurteilen diese Entwicklung und solidarisieren uns mit allen räumungsbedrohten linken Projekten.

Wir fordern den Berliner Senat auf, endlich eine konsequente Politik gegen die steigenden Mieten zu betreiben, die Räumung der Liebig14 zu verhindern und weiter nach einer Lösung im Interesse der Bewohner_innen zu suchen. Es ist die Aufgabe der LINKEN, das gesellschaftliche Kräfteverhältnis nach links zu verschieben; der Kampf um den Erhalt von und die Zusammenarbeit mit linksalternativen Projekten in der Stadt sind dabei ein wichtiger Bestandteil.

Die Linke.SDS Berlin & Linksjugend [´solid] Berlin

Entnommen: Die Linke.SDS FU

Antikapitalismus Freiräume Linksjugend [solid] Repression




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