Archiv der Kategorie 'Die Linke'

Red Beats Open-Air

Umsonst & Draußen: Kühle Getränke – Nette Menschen – Gute Musik

Wie schon im vergangenen Jahr lädt die LINKE zum entspannten Tanz in den Mauerpark ein! Dieses Jahr unterstützen wir mit den Einnahmen die MigrantInnenarbeit der Berliner Aidshilfe. Die Linksjugend [’solid] wird auch vor Ort sein. Freunde elektronischer Musik können sich freuen auf:

* Ruede Hagelstein & Fraenzen Texas
* Gloria Viagra
* Hintergrundrauschen
* Marro
* Handmade

Flyer: klick

Samstag, 21.08.2010 | 15-24 uhr | Mauerpark

Die Linke Linksjugend [solid] lokal Termine

Prenzlauer Berg bleibt Nazifrei! – und wir tragen dazu bei!

Am 1. Mai wollen in Berlin Prenzlauer Berg bis zu 3 000 Neonazis und andere Faschist_innen aufmarschieren.

Wir haben etwas dagegen!

Gemeinsam mit gesellschaftlichen Initiativen, Parteien und antifaschistischen Gruppen wollen wir verhindern, dass Neonazis aus ganz Deutschland und Europa in Berlin Prenzlauer Berg ihre menschenverachtende Propaganda unter die Menschen bringen wollen.

Faschist_innen sind symbolverliebte Menschen, weshalb wir es schaffen müssen, ihnen den Symbolismus zu entsagen. Sollten sie es schaffen, den Aufmarsch ohne große Probleme durchzuführen, werden sie stärker, selbstbewusster und somit weitaus gefährlicher.

Deshalb:

Seid dabei! Am 1. Mai bleibt Prenzl‘Berg Nazifrei!

wir haben eine Sonderseite für die Mobilisierung eingerichtet. Dort gibt es im Vorfeld der Demonstration aktuelle Informationen aus dem Umfeld des Aufzugsortes und weitere Informationen für den 1. Mai.

http://solidpankow.blogsport.de/mobispecial/

Antifa Antifaschismus Die Linke Linksjugend [solid] lokal Rechtsextremismus Termine

8. Mai: Gedenkkundgebung in Buch – Erinnerung an gefallene Rotarmist_innen am Tag der Befreiung. Fr., 10 Uhr, Sowjetisches Ehrenmal

Wie in den letzten Jahren ehren Antifaschist_innen am 8. Mai der gefallenen Kämpfer_innen der Roten Armee am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Buch. Die Gedenkveranstaltung organisieren „Die Linke“ (Basisorganisation Buch) und die „Kommission Bürgerarbeit Pankow“. Sie beginnt zehn Uhr am Ehrenmal (Ecke Wiltbergstraße). Bringt Blumen mit.

Antifa Die Linke lokal Termine

Bericht: 1. Mai – Nazifrei

Der 1.Mai ist traditionell ein Tag der Arbeiter_innenbewegung. Doch Nazis versuchen schon seit Jahren den Tag für sich zu beanspruchen, da der 1. Mai während der Zeit des Nationalsozialismus als regulärer Feiertag eingeführt wurde. So auch dieses Jahr nicht nur in Ulm, Hannover oder Mainz, sondern auch in Berlin Köpenick. Dagegen formierte sich ein breiter Widerstand von SPD bis DKP, von Zivilbürgerlichen bis Antifa. Der Demonstrationszug zählte bis zu 3 000 Menschen, mit darunter auch Politiker von SPD und DIE LINKE. So waren zum Beispiel Petra Pau (Bundestagsvizepräsidentin) und Gregor Gysi (Direktkandidat für Treptow-Köpenick bei der Bundestagswahl) von der Partei DIE LINKE. anwesend.

Schon die Anreise zur Demonstration wurde zu einem Erlebnis, als der S-Bahnzugverkehr für etwa eine Stunde ausgesetzt werden musste, da zum einen der S-Bahnhof Köpenick von mehreren hundert Leuten blockiert wurde und zum anderen an den Gleisen zwischen Karlshorst und Wuhlheide eine Baracke brannte. Der Polizeieinsatz gegen die Blockierer_innen wurde von vielen Seiten als zu hart und nicht deeskalierend kritisiert – selbige lobte sich natürlich im Anschluss selbst dafür, dass es überwiegend ruhig geblieben sei.

Nachdem man über Ausweichrouten doch noch von Karlshorst nach Köpenick kam (zu Fuß oder mit der Straßenbahn), ging es letztendlich relativ ruhig weiter. Immerwieder verliefen sich Neonazis in die Nähe des Demonstrationszugs, was natürlich nur in den seltensten Fällen unbemerkt blieb.

Während des Demonstrationszugs ereigneten sich am Rande der Strecke immer wieder kleinere Vorfälle. So entschied sich ein Anwohner dazu von seinem Balkon aus den Hitlergruß zu zeigen, was augenblicklich mit Steinwürfen quittiert wurde. Nach einigen Minuten zog die Polizei den Anwohner in seine Wohnung zurück und positionierte sich vor dem Hauseingang.

Nach dem Demonstrationszug fand noch eine Abschlusskundgebung statt, allerdings begab sich der größte Teil der Demonstrant_innen recht schnell wieder auf dem Weg nach Hause oder zu einer der anderen Demos.

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Bericht: NPD Bundesparteitag

Samstag, der 4.4.2009, 9 Uhr morgens. Ein bunter Haufen aus allen im Abgeordnetenhaus vertretenden Parteien, ihren Parteijugenden und (unabhängigen) Jugendorganisationen, sowie linken und zivilgesellschaftlichen Gruppen versammelt sich, um gegen den NPD Bundesparteitag im Reinickendorfer Rathaus zu demonstrieren.

Insgesamt kamen schätzungsweise 800 Menschen zusammen um ein Zeichen gegen die NPD zu setzen. Die Demo endete mit einer Kundgebung an der Kreuzung Eichborndamm / Am Nordgraben, bei welcher es immer wieder zu Provokationen durch die Polizei kam. Ein Polizist schlug und trat ohne jede Rücksicht auf hilflose, gerade abgeführte und sich wehrende Gegendemonstrant_innen ein. Später wurde er noch dabei beobachtet, wie er Demonstrant_innen immer wieder umherschubste, während ein Kollege in einiger Entfernung äußerte, dass er es bedauere, nicht dort zu sein, wo es „zur Sache“ ging. Als die KollegInnen des prügelnden Herren darauf aufmerksam gemacht wurden, wurde die Hundertschaft ausgetauscht. Es kam immer wieder zu Rangeleien zwischen der Polizei, die die NPD-Kader durch die Menge eskortierte, und den Gegendemonstrant_innen

Auch Anti-AntifaaktivistInnen und autonome NationalistInnen waren nicht weit entfernt. Ihr Handeln beschränkte sich allerdings darauf, Gegendemonstrant_innen verbal zu belästigen („Blond, Blauäugig und trotzdem dumm!?“) und abzufotografieren.

Fazit des Tages ist: Der NPD-Bundesparteitag ließ sich zwar nicht verhindern, aber dennoch konnten viele NPDlerInnen erfahren, wie unbeliebt sie in der Zivilbevölkerung sind. Deshalb heißt es auch in Zukunft für uns, sich den Nazis in den Weg zu stellen und sie bei ihren rechten Umtrieben zu stören.

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