Tag-Archiv für 'berichte'

Linksjugend [’solid] Pankow goes Nordberlin

Seit vergangenem Jahr hat sich vieles verändert. Dennoch nichts davon wurde auf dem Blog der Linksjugend [’solid] Pankow veröffentlicht.

Das hatte durchaus auch seine Gründe.

Nachdem die Linksjugend [’solid] Pankow sich im Sommer 2011 in eine unbefristete Sommerpause versetzte, passierte erstmal – nichts.

Im Herbst 2011 fanden sich dann viele neue Leute zusammen, die gemeinsam die Linksjugend [’solid] Nordberlin gründeten. Die neue Linksjugend [’solid] Nordberlin-Gruppe hat sich zur Aufgabe gestellt, junge Menschen aus dem gesamten Nordberliner Raum (Pankow, Reinickendorf und Wedding) und gemeinsam eine junge linke, emanzipatorische, antifaschistische, antikapitalistische Politik zu probieren.

Uns erreichen kann man unter: solid-nordberlin@gmx.de

Berichte Linksjugend [solid] lokal

Bedrohungen gegen Bunte Kuh und KUBIZ in Weißensee.

Seit Mai kommt es immer wieder zu Provokation von Neonazis gegen die Jugendeinrichtung Bunte Kuh und das Kultur und Bildungszentrum KUBIZ im Nordostberliner Stadtteil Weißensee. Maßgeblich kann dafür die relativ junge Kameradschaft „Freie Nationalisten Berlin Mitte“ verantwortlich gemacht werden. Die FN-Mitte sind mit verantwortlich für eine ganze Reihe von Angriffen auf alternative Projekte im gesamten Stadtgebiet. Als Reaktion outeten Antifaschist_innen im Juni Mitglieder der Gruppierung in Wedding und Kreuzberg. Im Juli wurde in Weißensee die Nachbarschaft ebenfalls nittels Flugblätter über die Aktivitäten des FN-Mitte-Mitgliedes Christian Schmidt aufgeklärt. Er, wie auch weitere Neonazis der FN-Mitte waren an den Aktionen gegen das Kulturprojekt beteiligt. Es ist von weiteren Aktionen der FN-Mitte auszugehen. Die Projekte benötigen jetzt eure Solidarität. Haltet die Augen auf im Kiez nach rechten Aktivitäten, besucht das KUBIZ und die Kuh um Präsenz zu zeigen.

Texte zu den Provokationen:

17. Juli 2010
Berlin: Neonazis setzen weiter auf Eskalation (PM der NEA, 17. Juli 2010)

09. Juli 2010
Berlin: Versuchter Angriff auf alternatives Kultur- und Wohnprojekt. (PM der NEA, 13. Juli 2010)
Linke in Weißensee im Visier der Neonazis (TAZ, 15. Juli 2010)
Polizei verhinderte Neonazi-Angriff auf linkes Jugendzentrum
(Tagesspiegel, 11. Juli 2010)
Angriff auf Kulturprojekt (ND, 15. Juli 2010)

05. Mai 2010
Berlin-Weißensee: linkes Projekt beschmiert (6. Mai 2010)

Websites
North East Antifascists
Naziterror stoppen!
KUBIZ
Bunte Kuh

Antifa Antifaschismus Berichte Freiräume lokal

Freiheit für Rigo und Yunus!

Der Landessprecher_innenrat der Linksjugend [’solid] Berlin solidarisiert sich mit Rigo und Yunus, welche seit dem 1.Mai 2009 unschuldig in Untersuchungshaft sitzen.

Den beiden Jugendlichen wird vorgeworfen am Abend des 1.Mai in Berlin Kreuzberg einen Molotowcocktail in Richtung Polizei geschleudert zu haben. Dabei wurde eine junge Frau durch brennbare Flüssigkeit verletzt. Augenzeugenaussagen, Bildmaterial und weitere Beweise, so zum Beispiel, dass keinerlei Spuren, die von einem Molotowcocktail zeugen, an der Kleidung gefunden wurden, entlasten die beiden Schüler. Doch die Justiz strikt ein Konstrukt aus Lügen und Vertuschungen, um zwei Unschuldige in einen politischen Schauprozess zu verknacken.
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Berichte Linksjugend [solid] Repression Termine

Rechte Mordversuche am Wochenende.

Dieses Wochenende kam es zu mehreren rassistisch und rechtsextremistisch motivierten Angriffen und Mordversuchen gegenüber Migrant_innen und vermeitlich linke Personen in Berlin.

Am späten Freitagabend wurden zwei Menschen auf Grund ihrer afrikanischen Herkunft von einem Mob von 15 Personen mit Schlägen, Tritten und Messerstichen verletzt. Der Vorfall ereignete sich in einer Spandauer Einkaufspassage. Einer der beiden Betroffenen ringt zur Zeit immernoch um das Leben und hat das Bewusstsein noch nicht wieder erlangt. Auch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf soll es am Wochenende zu einem rassistisch motivierten Übergriff gekommen sein. (mehr…)

Antifa Berichte Linksjugend [solid] Rechtsextremismus Termine

Bericht: 1. Mai – Nazifrei

Der 1.Mai ist traditionell ein Tag der Arbeiter_innenbewegung. Doch Nazis versuchen schon seit Jahren den Tag für sich zu beanspruchen, da der 1. Mai während der Zeit des Nationalsozialismus als regulärer Feiertag eingeführt wurde. So auch dieses Jahr nicht nur in Ulm, Hannover oder Mainz, sondern auch in Berlin Köpenick. Dagegen formierte sich ein breiter Widerstand von SPD bis DKP, von Zivilbürgerlichen bis Antifa. Der Demonstrationszug zählte bis zu 3 000 Menschen, mit darunter auch Politiker von SPD und DIE LINKE. So waren zum Beispiel Petra Pau (Bundestagsvizepräsidentin) und Gregor Gysi (Direktkandidat für Treptow-Köpenick bei der Bundestagswahl) von der Partei DIE LINKE. anwesend.

Schon die Anreise zur Demonstration wurde zu einem Erlebnis, als der S-Bahnzugverkehr für etwa eine Stunde ausgesetzt werden musste, da zum einen der S-Bahnhof Köpenick von mehreren hundert Leuten blockiert wurde und zum anderen an den Gleisen zwischen Karlshorst und Wuhlheide eine Baracke brannte. Der Polizeieinsatz gegen die Blockierer_innen wurde von vielen Seiten als zu hart und nicht deeskalierend kritisiert – selbige lobte sich natürlich im Anschluss selbst dafür, dass es überwiegend ruhig geblieben sei.

Nachdem man über Ausweichrouten doch noch von Karlshorst nach Köpenick kam (zu Fuß oder mit der Straßenbahn), ging es letztendlich relativ ruhig weiter. Immerwieder verliefen sich Neonazis in die Nähe des Demonstrationszugs, was natürlich nur in den seltensten Fällen unbemerkt blieb.

Während des Demonstrationszugs ereigneten sich am Rande der Strecke immer wieder kleinere Vorfälle. So entschied sich ein Anwohner dazu von seinem Balkon aus den Hitlergruß zu zeigen, was augenblicklich mit Steinwürfen quittiert wurde. Nach einigen Minuten zog die Polizei den Anwohner in seine Wohnung zurück und positionierte sich vor dem Hauseingang.

Nach dem Demonstrationszug fand noch eine Abschlusskundgebung statt, allerdings begab sich der größte Teil der Demonstrant_innen recht schnell wieder auf dem Weg nach Hause oder zu einer der anderen Demos.

Antifa Berichte Die Linke Linksjugend [solid] Rechtsextremismus



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